7-Eleven meldet Datenpanne bei Unterlagen von Franchise-Nehmern
**7-Eleven**, die internationale Kette von Convenience Stores, hat kürzlich eine Datenpanne offengelegt, die ein System zur Speicherung von Franchise-bezogenen Dokumenten betrifft. Die Panne, bei der sensible Informationen wie Namen, Adressen und Sozialversicherungsnummern offengelegt wurden, wird untersucht.
Der Convenience-Store-Gigant **7-Eleven** hat eine Datenpanne bekannt gegeben, die ein System betrifft, das zur Speicherung von Dokumenten im Zusammenhang mit seinen Franchise-Unternehmen verwendet wird.
### Details zur Panne
Das Unternehmen meldete die Datenpanne diese Woche den Regulierungsbehörden in Maine, Vermont und Massachusetts. Laut den Benachrichtigungsschreiben über die Datenpanne entdeckte **7-Eleven** den Vorfall am 8. April und stellte fest, dass Cyberkriminelle unbefugten Zugriff auf Systeme erlangt hatten, die Dokumente von Franchise-Nehmern enthielten.
Die kompromittierten Daten umfassen Namen, Adressen und Sozialversicherungsnummern. Das Unternehmen hat sich noch nicht zu Anfragen bezüglich anderer möglicher betroffener Informationsarten geäußert.
### Hintergrund
**7-Eleven**, das dem japanischen Einzelhandelsunternehmen **Seven & I Holdings** gehört, betreibt rund 86.000 Filialen in 19 Ländern, von denen fast 10.000 in den USA Franchise-Unternehmen sind.
### Verbindung zu ShinyHunters
Diese Benachrichtigungen über Datenpannen erfolgen nach Berichten, dass die kriminelle Organisation **ShinyHunters** Ende April Daten von **7-Eleven** gestohlen hatte, die auf **Salesforce** gespeichert waren.
**ShinyHunters** hat eine Geschichte der gezielten Angriffe auf Datenspeichertools, um große Datenmengen von hochkarätigen Unternehmen zu stehlen. Sie waren kürzlich in einen landesweiten Skandal verwickelt, nachdem sie den Anbieter von Bildungssoftware **Instructure** angegriffen hatten, was eine Warnung des **FBI** auslöste.
### FBI-Warnung zu ShinyHunters
Das **FBI** beschreibt **ShinyHunters** als eine kriminelle Gruppe, die sich auf groß angelegte Datenpannen und Erpressung spezialisiert hat. Sie zielen auf große Unternehmen in verschiedenen Sektoren ab, darunter Technologie, Finanzen und Einzelhandel, und stehlen oft Millionen von Kundendatensätzen auf einmal.
Laut dem **FBI** könnten die Zugriffe der **[ShinyHunters]**-Akteure auf sensible Daten ihnen die Möglichkeit geben, die gestohlenen Daten an andere Cyberkriminelle zu verkaufen oder gestohlene Daten von Bildungsplattformen wiederzuverwenden, um Schulpersonal, IT-Support, Finanzhilfebüros oder andere in zukünftigen Angriffen zu imitieren.
Das **FBI** fordert jede Organisation, die von einem **ShinyHunters**-Angriff betroffen ist, auf, sich umgehend mit ihnen in Verbindung zu setzen.
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