Apple und Google führen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Nachrichten in iOS 26.5 ein
**Apple** hat offiziell iOS 26.5 veröffentlicht, das die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) für Rich Communication Services (RCS) im Beta-Stadium einführt. Dieses Update, eine gemeinsame Anstrengung mit **Google**, zielt darauf ab, eine sicherere Alternative zu herkömmlichen SMS-Nachrichten über iOS- und Android-Plattformen hinweg zu bieten.

### RCS mit E2EE: Ein neuer Standard für sichere Nachrichten
Mit der Veröffentlichung von iOS 26.5 bringt **Apple** E2EE-RCS-Nachrichten für iPhone-Nutzer in Verbindung mit unterstützten Mobilfunkanbietern und Android-Nutzern, die die neueste Version von **Google** Messages verwenden, auf den Markt. Die E2EE-Funktion ist für neue und bestehende Konversationen auf beiden Plattformen standardmäßig aktiviert.
RCS (Rich Communication Services) ist ein modernes, internetbasiertes Nachrichtenprotokoll, das es Nutzern ermöglicht, hochauflösende Medien auszutauschen, Tippindikatoren anzuzeigen und Lesebestätigungen zu erhalten – Funktionen, die üblicherweise in Instant-Messaging-Anwendungen zu finden sind. Es basiert auf der Industriestandardspezifikation **RCS Universal Profile**.
### Wie E2EE in RCS funktioniert
"Wenn RCS-Nachrichten Ende-zu-Ende verschlüsselt sind, können sie während des Versands zwischen Geräten nicht gelesen werden", erklärte **Apple**. Nutzer können den Verschlüsselungsstatus einer Konversation anhand eines Schlosssymbols in ihren RCS-Chats überprüfen.
**Apple** begann mit dem Testen von E2EE in RCS-Nachrichten mit iOS und iPadOS 26.4 Beta, zunächst beschränkt auf Konversationen zwischen **Apple**-Geräten. Anfang 2025 kündigte die **GSM Association (GSMA)** ihre Unterstützung für E2EE zur Sicherung von über das RCS-Protokoll übertragenen Nachrichten an.
### Googles Perspektive
Ebenso hat **Google** bestätigt, dass **Google** Messages für Android-Nutzer ebenfalls ein Vorhängeschloss-Symbol anzeigen wird, das darauf hinweist, dass die plattformübergreifende Konversation Ende-zu-Ende verschlüsselt ist.
Laut Alex Sinclair, Chief Technology Officer bei der **GSMA**, ist dieser "willkommene Fortschritt das Ergebnis einer engen, branchenübergreifenden Zusammenarbeit zwischen der **GSMA RCS Working Group**, einschließlich **Apple**, **Google** und dem breiteren mobilen Ökosystem. Entscheidend ist, dass die neuen sicheren Dienste auf einer offenen, global anerkannten Grundlage bereitgestellt werden."
### Sicherheitsupdates in iOS und iPadOS
Die neuesten Updates beheben auch über 50 Schwachstellen in iOS und iPadOS, darunter Fehler in AppleJPEG, ImageIO, Kernel, mDNSResponder und WebKit. Diese Schwachstellen könnten potenziell ausgenutzt werden, um sensible Informationen preiszugeben, Denial-of-Service (DoS)-Bedingungen auszulösen oder unerwartete Systemabschaltungen zu verursachen.