Bitcoin Depot verliert 3,6 Millionen US-Dollar durch Krypto-Diebstahl nach Systemeinbruch
**Bitcoin Depot**, ein wichtiger Akteur im Bitcoin-Geldautomaten-Netzwerk, hat einen schwerwiegenden Sicherheitsvorfall gemeldet, der zum Diebstahl von Bitcoin im Wert von 3,665 Millionen US-Dollar führte. Der Einbruch, der am 23. März 2026 entdeckt wurde, beinhaltete unbefugten Zugriff auf die IT-Systeme des Unternehmens und die anschließende Übertragung von Kryptowährung aus seinen Wallets.

**Bitcoin Depot**, das weltweit über 25.000 Bitcoin-Geldautomaten und BDCheckout-Standorte betreibt, gab den Vorfall in einer Einreichung bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) bekannt.
### Details zum Vorfall
Das Unternehmen entdeckte am 23. März 2026 verdächtige Aktivitäten, was zur Aktivierung seiner Protokolle zur Reaktion auf Vorfälle führte. Trotz sofortiger Eindämmungsbemühungen gelang es Angreifern, Anmeldeinformationen für Konten zur Abwicklung digitaler Vermögenswerte zu kompromittieren. Dies ermöglichte es ihnen, ungefähr 50,903 Bitcoin aus von **Bitcoin Depot** kontrollierten Wallets zu transferieren, bevor der Zugriff gesperrt wurde.
"Am 23. März 2026 stellte Bitcoin Depot Inc. (das „Unternehmen“) fest, dass eine unbefugte Partei Zugang zu bestimmten seiner Informationstechnologiesysteme erlangt hatte. Nach der Entdeckung aktivierte das Unternehmen umgehend seine Protokolle zur Reaktion auf Vorfälle, zog externe Cybersicherheitsexperten hinzu und informierte die Strafverfolgungsbehörden", erklärte das Unternehmen.
Laut **Bitcoin Depot** war der Angriff auf seine Unternehmensumgebung beschränkt und beeinträchtigte keine Kundenplattformen, Geschäftsbereiche, Systeme, Daten oder Umgebungen.
### Untersuchung und Behebung
**Bitcoin Depot** hat externe Cybersicherheitsexperten beauftragt, den Einbruch zu untersuchen, und die Strafverfolgungsbehörden informiert. Das Unternehmen prüft mögliche Versicherungsleistungen, räumt jedoch ein, dass diese möglicherweise nicht alle daraus resultierenden Verluste vollständig abdecken.
"Am 6. April 2026 stellte das Unternehmen dennoch fest, dass der Vorfall angesichts der potenziellen Folgen des Vorfalls, einschließlich Rufschädigung, rechtlicher, regulatorischer und Reaktionskosten, wesentlich ist", heißt es in der Einreichung.
### Historie von Sicherheitsvorfällen
Dieser Vorfall folgt auf eine Datenpanne im Jahr 2024, bei der fast 26.000 **Bitcoin Depot**-Nutzer benachrichtigt wurden, dass ihre persönlichen Daten (einschließlich Namen, Adressen, Geburtsdaten, Führerscheinnummern, E-Mail-Adressen und Telefonnummern) kompromittiert worden waren.
In einem ähnlichen Vorfall gab **Byte Federal**, ein weiterer US-amerikanischer Bitcoin-Geldautomatenbetreiber, im Dezember 2024 eine Panne bekannt, die 58.000 Kunden betraf.