CISA nimmt Langflow und Trend Micro Apex One Schwachstellen in Liste aktiv ausgenutzter Sicherheitslücken auf
Die U.S. Cybersecurity and Infrastructure Security Agency (CISA) hat zwei Schwachstellen, die Langflow und Trend Micro Apex One betreffen, in ihren Katalog bekannter ausgenutzter Schwachstellen (KEV) aufgenommen. Dieser Schritt erfolgte als Reaktion auf Hinweise, die auf eine aktive Ausnutzung dieser Lücken in freier Wildbahn hindeuten.

Die **CISA** hat Bundesbehörden der zivilen Exekutive (FCEB) angewiesen, bis zum 4. Juni 2026 die notwendigen Patches anzuwenden, um die mit diesen Schwachstellen verbundenen Risiken zu mindern.
### Details zu den Schwachstellen
Die beiden in den KEV-Katalog aufgenommenen Schwachstellen sind:
* **CVE-2025-34291** (CVSS-Score: 9.4): Dies ist eine Schwachstelle aufgrund eines Fehlers bei der Ursprungsvalidierung in **Langflow**. Eine erfolgreiche Ausnutzung könnte es einem Angreifer ermöglichen, beliebigen Code auszuführen, was zu einer vollständigen Systemkompromittierung führt.
* **CVE-2026-34926** (CVSS-Score: 6.7): Eine Verzeichnis-Traversal-Schwachstelle besteht in On-Premise-Versionen von **Trend Micro Apex One**. Ein lokaler Angreifer mit Vorab-Authentifizierung könnte diese ausnutzen, um eine Schlüssel-Tabelle auf dem Server zu manipulieren und bösartigen Code für die Bereitstellung auf Agenten in betroffenen Installationen einzuschleusen.
### Langflow (CVE-2025-34291) Analyse
Laut einem Bericht von **Obsidian Security** aus Dezember 2025 ergibt sich **CVE-2025-34291** aus einer Kombination aus zu permissiven CORS-Einstellungen, einem Mangel an Schutz vor Cross-Site Request Forgery (CSRF) und einem Endpunkt, der die Codeausführung ermöglicht.
**Obsidian Security** erklärte: "Die Auswirkungen sind gravierend: Eine erfolgreiche Ausnutzung kompromittiert nicht nur die **Langflow**-Instanz, sondern legt auch alle sensiblen Zugriffstoken und API-Schlüssel offen, die im Workspace gespeichert sind. Dies kann zu einer kaskadierenden Kompromittierung aller integrierten nachgelagerten Dienste in Cloud- und SaaS-Umgebungen führen."
Es wurde berichtet, dass die iranische, staatlich unterstützte Hackergruppe **MuddyWater** diese Schwachstelle ausgenutzt hat, um initialen Zugriff auf Zielnetzwerke zu erlangen, wie **Ctrl-Alt-Intel** im März 2026 berichtete.
### Trend Micro Apex One (CVE-2026-34926) Analyse
**Trend Micro** hat bestätigt, dass Versuche zur aktiven Ausnutzung von **CVE-2026-34926** in freier Wildbahn beobachtet wurden. Laut **Trend Micro** ist diese Schwachstelle nur in der On-Premise-Version von **Apex One** ausnutzbar und erfordert, dass ein Angreifer Zugriff auf den **Apex One**-Server und bereits vorhandene Administrator-Anmeldeinformationen hat.