Ehemalige Sicherheitsbeamte drängen den Kongress auf "saubere" FISA 702-Verlängerung inmitten von Datenschutzbedenken
Eine Koalition von etwa 50 ehemaligen Beamten für nationale Sicherheit hat einen Brief an den Kongress gerichtet, in dem sie sich für die schnelle und ungehinderte Verlängerung von Abschnitt 702 des Foreign Intelligence Surveillance Act (FISA) einsetzt. Der Appell kommt, da die kritische Überwachungsbefugnis noch in diesem Monat ausläuft, inmitten wachsender Debatten über Datenschutz und potenzielle gesetzgeberische Verstrickungen.
Angesichts des nahenden Ablaufsdatums am 20. April drängt eine überparteiliche Gruppe ehemaliger Schwergewichte der nationalen Sicherheit auf eine unkomplizierte Verlängerung von **FISA** Abschnitt 702. Dieser Abschnitt erlaubt der **National Security Agency (NSA)**, die Kommunikation von ausländischen Spionage- oder Terrorverdächtigen abzufangen, die über die Telekommunikations- und Internetinfrastruktur der USA geleitet wird.
**Die Einsätze und die Unterzeichner**
Der von Recorded Future News erhaltene Brief unterstreicht die Bedeutung dieses Instruments für die nationale Sicherheit. Zu den Unterzeichnern gehören prominente Persönlichkeiten wie der ehemalige Direktor der nationalen Nachrichtendienste **James Clapper** und der ehemalige **FBI**-Direktor **Christopher Wray** sowie zahlreiche frühere NSA-Beamte. Sie warnen davor, unzusammenhängende politische Debatten anzuhängen, die die Wiederzulassung gefährden oder verzögern könnten.
"Wir können es uns nicht leisten, dass unsere Nachrichtengemeinschaft dieses Werkzeug verliert, das uns hilft, unsere Nation sicher zu halten, nicht einmal für einen Tag", heißt es in dem Schreiben.
**Gesetzgeberische Hürden und Datenschutzbedenken**
Die Forderung stößt im Kongress auf einen schwierigen Weg, insbesondere innerhalb einer gespaltenen republikanischen Fraktion im Repräsentantenhaus. Datenschutzbefürworter und Libertäre fordern Reformen, um Bedenken hinsichtlich potenzieller staatlicher Übergriffe und der Beschaffung von Daten von Datenbrokern auszuräumen.
Einige kongressnahe Unterstützer Trumps drängen darauf, eine umstrittene Wahlrechtsreform an jede Wiederzulassung zu koppeln, was den Prozess weiter verkompliziert.
**PCLOB-Bericht unter der Lupe**
Ein vom **Privacy and Civil Liberties Oversight Board (PCLOB)** veröffentlichter Personalbericht, der die Nutzung von FISA Abschnitt 702 seit seiner letzten Verlängerung im Jahr 2024 befürwortet, ist ebenfalls auf Kritik gestoßen. Kritiker verweisen auf die Umstände der Zusammensetzung des Gremiums und stellen fest, dass Trump zuvor demokratische Mitglieder entlassen hatte, wodurch es derzeit durch ein einziges republikanisches Mitglied vertreten wird.

[FISA 702 - 6. April Schreiben an den Kongress](https://www.scribd.com/document/1023199335/FISA-702-April-6-Letter-to-Congress#from_embed)