Ex-Regierungsangestellter wegen Sabotage von Bundesdatenbanken nach Kündigung verurteilt
Ein ehemaliger Regierungsangestellter wurde wegen Verschwörung zur Zerstörung zahlreicher Regierungsdatenbanken nach seiner Entlassung verurteilt. **Sohaib Akhter** und sein Bruder **Muneeb Akhter** verbüßten zuvor eine Haftstrafe wegen Hacking des US-Außenministeriums und Diebstahls persönlicher Informationen.

Ein 34-jähriger Mann aus Virginia, **Sohaib Akhter**, wurde für schuldig befunden, nach seiner Entlassung als Bundesangestellter an einer Verschwörung zur Zerstörung Dutzender von Regierungsdatenbanken beteiligt gewesen zu sein.
# Frühere Verurteilungen
Im Jahr 2016 wurden **Sohaib Akhter** und sein Zwillingsbruder und Mitangeklagter **Muneeb Akhter** zu mehreren Jahren Gefängnis verurteilt, nachdem sie sich schuldig bekannt hatten, unbefugt auf Systeme des US-Außenministeriums zugegriffen und persönliche Informationen von Dutzenden von Kollegen und einem Bundesbeamten gestohlen zu haben, der ihre Verbrechen untersuchte.
# Der Vorfall der Datenbankzerstörung
Nachdem die Brüder ihre Haftstrafen verbüßt hatten, wurden sie von einem Unternehmen, das mit über 45 Bundesbehörden zusammenarbeitet und Regierungsdaten auf Servern in Ashburn hostet, erneut als Regierungsangestellte eingestellt.
"Als das Unternehmen **Sohaib Akhter**s Verurteilung wegen eines Verbrechens entdeckte, kündigte es die Anstellung beider Brüder während einer Online-Fernbesprechung am 18. Februar 2025", teilte das Justizministerium mit. "Unmittelbar nach der Entlassung während dieser Besprechung versuchten die Brüder, ihrem Arbeitgeber und dessen US-Regierungskunden zu schaden, indem sie unbefugt auf Computer zugriffen, Datenbanken schreibgeschützt machten, Datenbanken löschten und Beweise für ihre illegalen Aktivitäten vernichteten."
Im November 2025 wurden **Muneeb** und **Sohaib** erneut wegen Zerstörung von Aufzeichnungen, schwerer Identitätsdiebstahl, Computerkriminalität und Diebstahl von Regierungsinformationen angeklagt.
# Details des Angriffs
Laut Gerichtsunterlagen löschten die beiden Brüder im Februar 2025 innerhalb weniger Stunden rund 96 Regierungsdatenbanken, darunter sensible Ermittlungsdokumente mehrerer Bundesbehörden und Akten nach dem Freedom of Information Act. Unmittelbar nach der Löschung einer Datenbank des Ministeriums für Innere Sicherheit fragten sie angeblich einen KI-Assistenten, wie sie Systemprotokolle löschen könnten.
Staatsanwälte fügten hinzu, dass sie angeblich Befehle ausgeführt hätten, um andere daran zu hindern, die angegriffenen Datenbanken vor der Löschung zu ändern, und Beweise für ihre Aktivitäten vernichtet hätten. Die Männer diskutierten auch darüber, ihr Haus im Voraus einer möglichen polizeilichen Durchsuchung auszuräumen und löschten Laptops des Unternehmens, bevor sie diese an ihren Arbeitgeber zurückgaben.
# Offizielle Erklärungen
"Wie vor Gericht bewiesen wurde, war **Akhter** an dem unbefugten Zugriff auf geschützte Computersysteme, dem Diebstahl von Anmeldeinformationen und der Zerstörung von Regierungsdaten beteiligt, die zahlreiche Bundesbehörden betrafen", sagte Generalinspekteurin **Jennifer L. Fain** vom FDIC-OIG.
"Die vorsätzliche Löschung von Datenbanken mit sensiblen Regierungsinformationen und die anschließenden Versuche, diese kriminellen Aktivitäten zu vertuschen, zeigten eine eklatante Missachtung der Sicherheit und Integrität von Bundesinformationssystemen."
# Strafmaß
**Sohaib Akhter** wird am 9. September 2026 verurteilt und ihm droht eine Höchststrafe von 21 Jahren Gefängnis.
Seinem Bruder **Muneeb Akhter** drohen ebenfalls bis zu 45 Jahre für zwei Anklagepunkte wegen Computerkriminalität, Verschwörung zur Begehung von Computerkriminalität und Zerstörung von Aufzeichnungen, zwei Anklagepunkte wegen schwerem Identitätsdiebstahl und Diebstahl von US-Regierungsaufzeichnungen.

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