Google führt obligatorische Verifizierung für Android-Entwickler ein, um bösartige Apps zu bekämpfen
Google führt eine obligatorische Verifizierung für Android-Entwickler ein, um bösartige Apps zu bekämpfen, die außerhalb des Google Play Stores vertrieben werden. Diese Initiative zielt darauf ab, die Anonymität von Angreifern zu reduzieren und die Benutzersicherheit zu erhöhen, insbesondere in Regionen wie Brasilien, Indonesien, Singapur und Thailand.

**Google** hat die offizielle Einführung der Android-Entwicklerverifizierung für alle Entwickler angekündigt. Dieser Schritt soll das Problem bösartiger Akteure angehen, die schädliche Anwendungen verbreiten und dabei ihre Identitäten verschleiern.
Diese Entwicklung geht einer geplanten Verifizierungsverpflichtung voraus, die diesen September in Brasilien, Indonesien, Singapur und Thailand in Kraft tritt, mit einer globalen Ausweitung für das nächste Jahr.
### Anforderung der Android Developer Console
Als Teil dieser Initiative verlangt **Google** von App-Entwicklern, die Apps außerhalb des **Google Play**-Ökosystems vertreiben, die Erstellung eines Kontos in der Android Developer Console zur Verifizierung ihrer Identität. Entwickler, die bereits über den **Google Play Store** verifiziert wurden, erfüllen möglicherweise bereits die Anforderungen.
Laut Matthew Forsythe, Director of Product Management für Android App Safety, wird die Benutzererfahrung bei der Installation von Apps weitgehend unverändert bleiben. Benutzer, die versuchen, nicht registrierte Apps zu installieren, benötigen jedoch **ADB** oder einen erweiterten Ablauf, was die Sicherheit der Community erhöht und gleichzeitig die Flexibilität für fortgeschrittene Benutzer beibehält.
Android Studio-Entwickler können den Registrierungsstatus ihrer App direkt in der integrierten Entwicklungsumgebung (IDE) überwachen, wenn sie ein signiertes App Bundle oder **APK** generieren.

Entwickler, die die Verifizierungsanforderungen des **Play Console**-Entwicklers erfüllt haben, werden ihre berechtigten **Play**-Apps automatisch registriert. Für Apps, die nicht automatisch registriert werden können, steht ein manueller App-Claim-Prozess zur Verfügung.
### Sideloading und erweiterte Abläufe
Wie bereits angekündigt, behalten Benutzer die Möglichkeit, nicht registrierte **APK**-Dateien über einen erweiterten Ablauf zu sideloaden. Dieser Prozess beinhaltet einen Authentifizierungsschritt zur Bestätigung der Benutzerabsicht und eine Wartezeit von 24 Stunden, um Betrug zu verhindern.
Forsythe betonte, dass dieser einmalige Prozess für fortgeschrittene Benutzer dazu dient, Nötigung durch Betrüger zu verhindern, die versuchen, bösartige Software zu installieren.
### Apples Datenschutzbestimmungen
In verwandten Nachrichten hat **Apple** seine Lizenzvereinbarung für das Entwicklerprogramm überarbeitet, um die Datenschutzregeln für den Zugriff von Drittanbieter-Wearables auf Live-Aktivitäten und Benachrichtigungen zu verstärken.
**Apple** verbietet ausdrücklich die Verwendung von Weiterleitungsinformationen für Werbung, Profiling, Modelltraining oder Standortüberwachung. Darüber hinaus ist es Entwicklern untersagt, Weiterleitungsinformationen an andere Anwendungen oder Geräte über autorisierte Zubehörteile hinaus zu verbreiten.
Die aktualisierte Vereinbarung verbietet auch die Fernspeicherung von Weiterleitungsinformationen in Cloud-Diensten, Änderungen, die die Bedeutung des Inhalts materiell verändern, und die Entschlüsselung von Daten außerhalb des Zubehörs selbst.