Iranische Hacker greifen E-Mail von Kash Patel an und behaupten FBI-Einbruch
Eine mit Iran verbundene Bedrohungsgruppe namens **Handala** behauptet, das E-Mail-Konto des ehemaligen Regierungsbeamten **Kash Patel** kompromittiert zu haben. Obwohl die Gruppe behauptet, **FBI**-Systeme kompromittiert zu haben, deuten Beweise darauf hin, dass der Angriff auf Patels persönliches Gmail-Konto beschränkt war.

Während die geopolitischen Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und dem Iran weiter eskalieren, nehmen auch die Cyberangriffe zu. Diese Woche sorgte die Gruppe **Handala** mit der Behauptung eines erfolgreichen Angriffs auf eine hochrangige Persönlichkeit für Aufsehen.
### E-Mail-Konto von Kash Patel kompromittiert
**Handala**, die als eine potenziell opportunistische Gruppe mit Fokus auf Propaganda beschrieben wird, gab bekannt, dass sie ein E-Mail-Konto von **Kash Patel**, einem ehemaligen Regierungsbeamten, gehackt hätten. Die Gruppe erklärte: „Die sogenannten ‚unüberwindbaren‘ Systeme des **FBI** wurden von unserem Team innerhalb von Stunden in die Knie gezwungen.“
E-Mails, offenbar aus Patels Gmail-Konto, wurden auf der Website der Hacker veröffentlicht. Darunter befanden sich Nachrichten und Fotos aus den Jahren 2010 bis 2019, die Hotelreservierungen, Geschäftsabschlüsse und persönliche Reisen umfassten. Ein Beamter des **Justizministeriums** bestätigte den Einbruch gegenüber **Reuters** und erklärte, dass die geleakten E-Mails authentisch erschienen.
### FBI-Behauptung widerlegt (vorerst)
Während **Handala** behauptete, das **FBI** kompromittiert zu haben, deuten Beweise darauf hin, dass der Angriff auf Patels persönliches Gmail-Konto beschränkt war. Cybersicherheitsexperten beschreiben **Handala** als eine Gruppe, deren Angriffe oft zu Propagandazwecken konzipiert sind. Obwohl die zunächst überprüften E-Mails keine als geheim eingestuften Informationen zu enthalten schienen, berichtete **TechCrunch**, dass Patel im Jahr 2014 möglicherweise E-Mails von seinem Konto des Justizministeriums an sein privates Gmail weitergeleitet hat.
### Weitere Sicherheitsnachrichten dieser Woche
* **VPNs und NSA-Überwachung:** Ein Schreiben von US-Gesetzgebern wirft die Frage auf, ob US-Überwachungsbehörden der **National Security Agency (NSA)** erlauben, Personen ins Visier zu nehmen, die ein VPN nutzen.
* **Datenschutzbedenken:** Ein Auszug aus *Your Data Will Be Used Against You* beleuchtet, wie Fitness-Tracker und biometrische Überwachung die Privatsphäre weiter beeinträchtigen.
* **Sanktionen gegen Xinbi Guarantee:** Das Vereinigte Königreich hat Sanktionen gegen **Xinbi Guarantee** verhängt, einen Schwarzmarkt, der angeblich illegale Verkäufe im Wert von 20 Milliarden US-Dollar über **Telegram** ermöglichte.