Kritische RCE-Schwachstelle in Oracle Identity Manager und Web Services Manager behoben
Oracle hat ein dringendes Sicherheitsupdate veröffentlicht, um eine kritische Schwachstelle für die Ausführung von Remote-Code (RCE) in Oracle Identity Manager und Oracle Web Services Manager zu beheben. Die Schwachstelle, die als CVE-2026-21992 verfolgt wird, ist ohne Authentifizierung aus der Ferne ausnutzbar und stellt daher ein hohes Risiko für IT-Sicherheitsexperten dar.

**Oracle** hat ein außerplanmäßiges Sicherheitsupdate veröffentlicht, um eine kritische, nicht authentifizierte Schwachstelle für die Ausführung von Remote-Code (RCE) in **Identity Manager** und **Web Services Manager** zu beheben, die als **CVE-2026-21992** identifiziert wurde.
### Betroffene Produkte
**Oracle Identity Manager** ist eine Schlüsselkomponente für die Verwaltung von Identitäten und Zugriffen in Unternehmensumgebungen. **Oracle Web Services Manager** bietet Sicherheits- und Verwaltungsfunktionen für Webservices.
### Details zur Schwachstelle
Laut dem veröffentlichten Sicherheitsratgeber fordert **Oracle** die Kunden dringend auf, die bereitgestellten Patches umgehend anzuwenden.
"Diese Sicherheitswarnung befasst sich mit der Schwachstelle **CVE-2026-21992** in **Oracle Identity Manager** und **Oracle Web Services Manager**. Diese Schwachstelle ist ohne Authentifizierung aus der Ferne ausnutzbar. Bei erfolgreicher Ausnutzung kann diese Schwachstelle zur Ausführung von Remote-Code führen", heißt es in dem [Sicherheitsratgeber](https://www.oracle.com/security-alerts/alert-cve-2026-21992.html).
"Oracle empfiehlt Kunden dringend, die von dieser Sicherheitswarnung bereitgestellten Updates oder Abhilfemaßnahmen so schnell wie möglich anzuwenden. Oracle empfiehlt Kunden stets, auf aktiv unterstützte Versionen zu aktualisieren und alle Sicherheitswarnungen und Critical Patch Update-Sicherheitspatches ohne Verzögerung anzuwenden."
**CVE-2026-21992** hat einen CVSS v3.1 Schweregrad von 9,8, was seine kritische Natur unterstreicht. Die Schwachstelle betrifft **Oracle Identity Manager** Versionen 12.2.1.4.0 und 14.1.2.1.0 sowie **Oracle Web Services Manager** Versionen 12.2.1.4.0 und 14.1.2.1.0.
### Technische Analyse
**Oracle** berichtet, dass der Fehler geringe Komplexität aufweist, über HTTP aus der Ferne ausnutzbar ist und keine Authentifizierung oder Benutzerinteraktion erfordert. Diese Kombination von Faktoren erhöht das Risiko der Ausnutzung erheblich, insbesondere auf internetzugänglichen Servern.
### Behebung
Die Korrektur wurde über **Oracles** [Security Alert Programm](https://www.oracle.com/corporate/security-practices/assurance/vulnerability/) veröffentlicht, das darauf ausgelegt ist, außerplanmäßige Korrekturen für kritische oder aktiv ausgenutzte Schwachstellen bereitzustellen. **Oracle** weist jedoch darauf hin, dass diese Patches nur für Versionen unter Premier- oder Extended Support verfügbar sind, wodurch ältere, nicht unterstützte Versionen potenziell anfällig bleiben.
Derzeit hat **Oracle** nicht bekannt gegeben, ob **CVE-2026-21992** bereits aktiv in freier Wildbahn ausgenutzt wurde.
In einem separaten [Blogbeitrag](https://blogs.oracle.com/security/alert-cve-2026-21992), der heute veröffentlicht wurde, bekräftigte **Oracle** die Schwere von **CVE-2026-21992** und riet Kunden, die Sicherheitswarnung sorgfältig auf umfassende Details und Anweisungen zur Patch-Installation zu prüfen.
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