Mann aus North Carolina bekennt sich schuldig wegen Doxing eines Richters des Obersten Gerichtshofs
Ein Mann aus North Carolina hat sich wegen Bundesverbrechen schuldig bekannt, nachdem er einen Richter des Obersten Gerichtshofs gedoxxt und Morddrohungen gegen ihn ausgesprochen hatte. Der Vorfall unterstreicht die zunehmenden Risiken, denen Amtsträger durch die Online-Offenlegung persönlicher Daten ausgesetzt sind.
Ein Mann aus North Carolina hat sich am Mittwoch wegen Bundesverbrechen schuldig bekannt, weil er einen Richter des Obersten Gerichtshofs gedoxxt, dessen Wohnadresse auf einer Social-Media-Seite veröffentlicht und dessen Leben bedroht hatte.
Die Staatsanwaltschaft identifizierte den Richter des Obersten Gerichtshofs nicht.
Der Vorfall unterstreicht die Gefahren, denen Amtsträger durch Doxing ausgesetzt sind, sowie wie einfach es geworden ist, sensible Informationen online zu finden. Im Oktober veröffentlichte angeblich eine Hackergruppe namens „The Com“ persönliche Daten von Hunderten von Regierungsbeamten.
**Kyle Edwards**, 59, veröffentlichte angeblich auch die früheren Wohnadressen und Wohngegenden von zwei weiteren Richtern des Obersten Gerichtshofs auf derselben Seite.
Edwards gab zu, gesagt zu haben, der Richter solle sich „Kevlar-Roben kaufen“ und andere ermutigt zu haben, mehrere Richter „in Holzkohle zu verwandeln“, heißt es in einer Pressemitteilung des **Department of Justice**.
Das Social-Media-Konto, das Edwards zur Veröffentlichung der bedrohlichen Nachrichten nutzte, war öffentlich zugänglich und zog andere Nutzer an, die ebenfalls Angriffe auf den Richter vorschlugen, so die Pressemitteilung.
Edwards droht eine Höchststrafe von fünf Jahren Haft.