U.S. Cyber Command durchläuft Modernisierungsprüfung inmitten des Führungswechsels
Der neue Leiter des **U.S. Cyber Command**, General Joshua Rudd von der Armee, hat eine Modernisierungsprüfung der digitalen Kriegsfähigkeiten des Militärs eingeleitet. Dies beinhaltet die Beauftragung externer Studien zur Identifizierung von Verbesserungsbereichen und zur Ausrichtung des Kommandos an sich entwickelnden Cybersicherheitsstrategien.
## Cyber Command strebt Modernisierung mit externer Prüfung an
Das **U.S. Cyber Command** durchläuft einen bedeutenden Prüfungsprozess unter der Leitung seines neu ernannten Kommandeurs, General Joshua Rudd von der Armee. Die Initiative umfasst interne Bewertungen und externe Konsultationen zur Optimierung der Struktur und operativen Effektivität des Kommandos.
Rudd hat **MITRE**, eine renommierte Forschungsorganisation, beauftragt, eine umfassende Überprüfung des Kommandos durchzuführen. Diese Bewertung wird wahrscheinlich das Beschaffungsmodell des **Cyber Command** untersuchen und die vom Kongress gewährten "dienstähnlichen Befugnisse" prüfen, die es ihm ermöglichen, Personal zu verwalten und auszustatten, ohne eine eigenständige Militärsparte zu sein.
Die Ergebnisse von **MITRE** werden voraussichtlich zu Rudds laufender 90-Tage-Überprüfung des Kommandos beitragen. Diese Praxis ist für neu ernannte hochrangige Militärführer, insbesondere für Kampftruppenkommandeure, üblich.
### Interne Bewertungen und "Quick Wins"
Rudd hat auch eine Gruppe von Führungskräften innerhalb des **Cyber Command** mit Erfahrung in Spezialoperationen einberufen, um eine interne Studie durchzuführen, die sich auf die Identifizierung von "Quick Wins" für die Umsetzung konzentriert. Ein Beamter beschrieb das Ergebnis dieser internen Studie jedoch als "nothingburger".
### CYBERCOM 2.0 und Beschaffungsbedenken
Die Modernisierungsbemühungen stehen im Einklang mit der Strategie des Pentagons zur Bewältigung der Herausforderungen bei der Bereitstellung und Bindung von Cyber-Kriegern durch eine neue Kraftentwicklungsstrategie namens "CYBERCOM 2.0". Ein wichtiger Bestandteil dieser Strategie ist die Schaffung eines Cyber Innovation Warfare Center.
Es wurden Bedenken geäußert, dass die Zerlegung der Einkaufsprozesse des Kommandos durch **MITRE** Kernaspekte der **CYBERCOM 2.0**-Strategie überschatten könnte. Beamte haben jedoch betont, dass die Arbeit von **MITRE** als Ergänzung zum bestehenden Plan gedacht ist.
Rudd hat vor dem Senatsausschuss für Streitkräfte über die Bedeutung von **CYBERCOM 2.0** ausgesagt und festgestellt, dass es "unsere Fähigkeit verbessern wird, enger mit der Industrie und der akademischen Welt zusammenzuarbeiten, um hochmoderne Fähigkeiten zu entwickeln, zu beschaffen und zu operationalisieren".
### Timing und Überprüfung
Das Timing dieser Überprüfungen wird als ungewöhnlich angesehen, insbesondere da frühere Chefs des **Cyber Command** in der Regel ihre Ziele festlegten, bevor sie externe Hilfe suchten. Dies hat zu Spekulationen über das Ausmaß der Überprüfung von Rudd geführt, angesichts seines Hintergrunds und der Umstände des Ausscheidens seines Vorgängers.
Ein ehemaliger hochrangiger Cyber-Beamter schlug vor, dass Rudds Ansatz, frühzeitig vielfältige Meinungen einzuholen, angesichts seines Hintergrunds von Vorteil sei. Sie empfahlen, erfahrene Berater hinzuzuziehen, um Einblicke in frühere Praktiken und potenzielle Fallstricke zu geben.
Weder das **Cyber Command** noch **MITRE** gaben Kommentare zu der Angelegenheit ab.